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Ratgeber Magengeschwür

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Texte: Birgit Lindner

Fotos, Abbildungen:
Magengeschwür: Wavebreak Media Ltd/Bigstock.com (44696692)
Entstehung: decade3d/Bigstock.com (59883854)
Diagnose: Wavebreak Media Ltd/Bigstock.com (62560811)
Therapie: B-D-S/Bigstock.com (62170691)
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29. Juli 2022
Annette Voigt berichtet über ihre Selbsthilfegruppe "Mein Darm und ich".
  
29. Juli 2022
Eine Gallenblasenentzündung kann sehr schmerzhaft sein und bis zu einer gelblichen Verfärbung der Haut führen.
  
29. Juli 2022
Viele Menschen leiden an Blähungen, doch die Ursachen sind oft unterschiedlich.
  
07. Dezember 2021
CED tritt bei Kinder und Jugendlichen meist vor dem achtzehnten Geburtstag auf, doch die Erkrankung wird meist nicht direkt bemerkt.
  
07. Dezember 2021
Viele CED-Betroffene leiden zudem an rheumatischen Schüben, diese können sich bin in die Wirbelsäule verteilen.
  
Therapie Magengeschwür

Zur Therapie eines Magengeschwürs werden in der Regel Medikamente eingesetzt. Eine Operation wird meist nur bei Komplikationen wie z. B. Blutungen durchgeführt. Ist die Ursache für das Magengeschwür eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori kommt es in der Regel zum Einsatz der Eradikationstherapie. Dabei wird dem Betroffenen eine Kombination aus Antibiotika und säurereduzierenden Medikamenten wie z. B. Protonenhemmer, Histamin-Rezeptorenblocker oder Antazida verabreicht. Liegt der Grund für das Magengeschwür nicht an dem Bakterium, beschränkt sich die medikamentöse Therapie meist auf die säurereduzierenden Medikamente. Nur in seltenen Fällen kommt es zu einem Wiederauftreten eines Magengeschwürs.

Diagnose Magengeschwür

Oft helfen bereits die vom Patienten beschriebenen Symptome dem Arzt bei der Diagnose eines Magengeschwürs. Der Arzt erhält Informationen über die Symptome, den Zeitpunkt und die Dauer ihres Auftretens in einem ausführlichen Arzt-Patienten-Gespräch, der sog. Anamnese. Zur Sicherung der Diagnose können weitere Untersuchungen anfallen. Dazu gehören z. B. eine Tastuntersuchung des Bauchraumes, Blutabnahme, Ultraschall- oder Röntgenuntersuchung. Um ein Magengeschwür von anderen Erkrankungen abzugrenzen, kann eine Magenspiegelung hilfreich sein. Dabei wird ein Endoskop, in dem eine Kamera integriert ist, durch den Rachen eingeführt. Der Arzt kann auf diese Weise den Magen von innen begutachten und bei eventuellen Auffälligkeiten eine Gewebeprobe entnehmen.

Es gibt körpereigene und äußerlich einwirkende Faktoren die zur Entstehung eines Magengeschwürs führen können. Zu den äußeren Faktoren gehören z. B. der Genuss von Alkohol und Nikotin. Auch die Einnahme von Kortisonpräparaten sowie entzündungshemmenden Medikamenten können die Entstehung eines Magengeschwürs begünstigen. Das Bakterium Helicobacter pylori kann dafür sorgen, dass der Magen zu viel Säure produziert und infolge dessen ein Magengeschwür entsteht. Stress und Depressionen können weitere Auslöser sein. Körpereigene Faktoren sind unter anderem eine Überfunktion der Schilddrüse, ein Rückfluss von Gallensäure in den Magen, der durch gestörte Magenbewegungen hervorgerufen wird sowie genetisch bedingte Umstände.